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Die Townships von Kapstadt wurden einst im oeden Hinterland der Metropole errichtet, um die unerwuenschten Bevoelkerungsgruppen moeglichst weit von den weissen Siedlungen fernzuhalten. Khayelitsha ist das grösste und juengste Township Kapstadts entlang der N2. Allein hier leben heute schaetzungsweise 1,5 Mio Menschen. Eine unueberschaubare Anzahl an kleinen, windschiefen Huetten der einfachsten Art, den sogenannten Shacks. Errichtet aus den verschiedensten Baumaterialien, was man gerade findet. Die Shacks, meistens Wellblechhuetten, sind nur wenige qm gross, meist windschief gebaut und nicht immer dicht. Die Huetten besitzen in der Regel keinen Wasser-, Strom- oder Kanalanschluss. |
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Township am Stadtrand von Kapstadt |
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Um sich einen ersten Ueberblick ueber die traumhaft gelegene Metropole zu verschaffen, empfiehlt sich eine Fahrt mit dem Auto auf den zum Meer hin vorgelagerten 364 m hohen Signall Hill. Von hier hat man eine herrliche Aussicht auf den Stadtteil Green Point, den Tafelberg und das Hafengelände. Links im Bild kann man über der Wohnbebauung die Talstation der Tafelbergseilbahn erkennen. Rechts befindet sich der 725 m hohe Lion´s Head. |
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Blick vom Signal Hill auf Tafelberg und Lions Head |
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Es kommt sicher nicht so oft vor, dass der Tafelberg ohne sein nahmensgebendes Tischtuch, also einer geschlossenen weissen Wolkendecke zu sehen ist. Wir hatten offensichtlich Glueck und an den ersten beiden Tagen eine Schoenwetterfront mit angenehmen 22 Grad Celsius und viel Sonne erwischt. |
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Kapstadt - V & A Waterfront und Tafelberg |
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Das Gipfelplateau des Tafelberges erstreckt sich von Ost nach West ueber eine Laenge von 3 Kilometer. Der Maclear´s Beacon ist mit einer Hoehe von 1.086 m der hoechste Punkt des Berges. Insbesondere den Blick vom Atlantik aus mit Victoria & Alfred Waterfront im Vordergrund und dem Tafelberg als “ergaenzendes Motiv” sollte man sich nicht entgehen lassen. |
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Kapstadt - Hafen und Tafelberg |
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Kapstadt wurde 1652 gegruendet. Um die auf dem Weg von Europa nach Indien vorbeikommenden Schiffe mit Lebensmitteln zu versorgen, wurde durch die Dutch East India Company an der Stelle des heutigen Castle of Good Hope 1652 ein Fort errichtet. |
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Kapstadt - City Skyline und Tafelberg |
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Die Victoria & Alfred Waterfront, benannt nach der englischen Koenigin Victoria und ihrem Sohn Alfred, war bis Anfang der Neunziger ein verwahrlostes Werftviertel und gilt seit dem kompletten Umbau als groesste Touristenattraktion der Kap-Provinz. |
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Kapstadt - V & A Waterfront |
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Die glashausartigen Einkaufszentren und luxurioesen Hotels wirken etwas kuenstlich amerikanisch. Dennoch macht gerade die Symbiose aus Vergnuegungsviertel und Hafen, der ohne Einschraenkungen von Fracht- und Ausflugsschiffen genutzt wird, den Reiz der Waterfront aus. |
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Kapstadt - V & A Waterfront |
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Viele alte Hafengebauede sind nationale Monumente und zwischen futuristischen Bauten wie dem IMAX-Kino und dem 2 Oceans Aquarium eingebettet. Auf kleinem Raum gibt es hier ueber vierzig Restaurants und Kneipen sowie zahllose Geschaefte. Von hier aus fahren auch die Faehren nach Robben Island. |
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Kapstadt - V & A Waterfront |
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Um ein wenig Beine und Seele baumeln zu lassen, ist man in der Waterfront sicher nicht verkehrt. Einfach mal bei einem Glas Wein das Flair geniessen - auf der einen Seite der Hafen mit spielenden Robben im Wasser, auf der andere Seite der Blick zum Tafelberg. |
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Kapstadt - V & A Waterfront |
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Es ist sicher ein besonderes Erlebnis, mit der 1997 erneuerten Cableway auf den Tafelberg zu fahren. Dennoch war fuer uns die interessantere Variante, das Ganze zu Fuss anzugehen. 12 offizielle und ca. 300 inoffizielle Aufstiegsrouten fuehren zum Gipfel. Mit Ruecksicht auf Torstens mittlerweile ziemlich laedierten Zehen, die nur noch ein Wandern mit Sandalen erlaubten, waehlten wir den recht einfachen Platteklip Gorge. Los geht es unweit der Talstation der Seilbahn. |
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Kapstadt - Am Fusse des Tafelbergaufstieges |
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Der Platteklip Gorge ist sicher einer der meistbegangenen Wege. Er beginnt auf dem Konturpfad und fuehrt von da durch die Platteklip-Schlucht direkt auf das Plateau des Tafelberges. Er ist zweifellos der schnellste Weg, leider aber auch einer der steilsten und anstrengendsten. Dennoch ist er auch mit kleineren Kindern durchaus zu meistern. Fuer die ca. 600 m Hoehenunterschied sollten 1,5-2,5 Stunden einkalkuliert werden. Gutes Wetter vorausgesetzt, bieten sich schoene Ausblicke auf City und Hafen. |
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Kapstadt - Blick vom Tafelbergaufstieg ( Platteklip Gorge ) auf City und Hafen |
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Das mit dem guten Wetter war aber genau unser Problem. Herrschte zu Beginn des Aufstieges noch eitel Sonnenschein mit losen Wolkenformationen, so zog kurz nach Eintreffen auf dem Plateau eine geschlossene Wolkenfront heran.Das war es dann also mit dem so viel gepriesenen Rundblick. |
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Kapstadt - Eggi und Torsten auf einem Felsen des Tafelbergplateaus |
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Der Tafelberg besteht aus grauem Sand- und Schiefersteinschichten, die mit Graniteinschlüssen durchsetzt sind. Au dem Plateau gibt es z.T. gut angelegte Wanderwege, so dass selbst bei schlechter Sicht die Bergstation gut zu finden ist. Dort gibt es auch einen Souvenirshop und ein Selbstbedienungsrestaurant. |
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Kapstadt - Tafelbergplateau mit Blick zur Bergstation der Seilbahn |
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Nachdem wir dort etwas Kaffee zu uns nahmen, entschied Torsten, dass er auch bei diesem Wetter in Sandalen den “Heimweg” ueber die Aufstiegsroute zurueck zum Auto in Angriff nehemen wolle. Eine Seilbahnfahrt waere wohl bei dieser Sicht ohnehin keine echte Alternative. So machten wir uns auf den Weg und freuten uns schon auf den Abend beim Mexicaner in der Waterfront. |
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Kapstadt - Tafelbergplateau |
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